Klimawandel, Senkung der Energieabhängigkeit und ständig wachsender Strombedarf – das sind die Gründe, warum wir als SPD einen Windradstandort auf unserer Gemarkung unterstützen.
In der aktuellen Zeit darf es nicht mehr darum gehen, ob uns ein Windrad optisch gefällt.
Wir – und besonders wir als Mandatsträgerinnen – haben die Pflicht, alle Möglichkeiten zu nutzen, um aktiv etwas gegen die Erderwärmung zu tun.
Der vergangene Sommer hat uns erneut gezeigt, wie ernst die Lage ist:
Hitze, Trockenheit, Waldbrände, Schäden an Straßen und Schienen, eingeschränkter Gütertransport.
Wir erleben derzeit, wie abhängig wir von Energieimporten sind.
Kriege zeigen uns eindrücklich, welche Risiken diese Abhängigkeit für unsere Versorgungssicherheit bedeutet.
Unsere Lebensgrundlagen geraten unter Druck.
Ja, das Windrad bedeutet Eingriffe in den Wald.
Ein großer Teil des Waldes wird aber wieder aufgeforstet.
Und ja, wir müssen die Tierwelt schützen.
Genau deshalb gibt es strenge Vorgaben, technische Schutzmaßnahmen und Untersuchungen, die sicherstellen, dass wir die Natur nicht leichtfertig belasten. Diese Untersuchungen werden ausführlich nach Abschluss des Nutzungs- und Kooperationsvertrags durchgeführt und geprüft.
Die kommunale Wärmeplanung unserer Stadt sieht außerdem vor, dass wir bis 2040 vollständig auf erneuerbare Energien setzen.
Das schaffen wir nur, wenn wir selbst aktiv werden.
Windräder werden in unserer Region und vor unserer Haustür entstehen – in Weissach und in anderen Gemeinden, teilweise ohne öffentliche Diskussion.
Die Frage lautet – sind wir dabei oder schauen wir nur zu?
Wenn wir selbst Standorte auf städtischen Flächen ermöglichen, profitieren wir nicht nur energetisch, sondern auch finanziell.
Der Projektierer KBR bietet zudem sehr gute Beteiligungskonzepte -
zum Beispiel eine direkte finanzielle Entlastung für Bürgerinnen und Bürger.
Für unsere Kinder und Jugendliche gehören Windräder längst zu einer modernen Landschaft – genauso selbstverständlich wie Solaranlagen, Autobahnen oder Stromleitungen.
Sie sehen darin nicht Verlust, sondern Fortschritt.
Sie wachsen in einer Welt auf, in der erneuerbare Energien Teil ihres Alltags sind.
Wir sollten dafür sorgen, dass diese Welt auch in Zukunft lebenswert bleibt – mit sauberer Energie und mutigen Entscheidungen.
Wind weht tags und nachts.
Wind gehört zu den saubersten Energiequellen, die wir haben.
Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen, den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben und die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.
Hannah Hensler - 15.10.2026
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