Sitzung des Gemeinderats am 26. Juni 2017

Veröffentlicht am 04.07.2017 in Kommunalpolitik

In der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 26. Juni gab es wieder mal viel zu beschließen. Lesen Sie in folgendem Text, womit sich das Rathaus und der Gemeinderat derzeit beschäftigt.

 

Unter anderem bei der Entscheidung der Ausführungsvariante zu den Kanalsanierungsarbeiten für Heer-, Bach- und Talstr. entschied sich der Gemeinderat für die sichere Variante. Mit Hilfe von Betonplomben kann bei der Tiefgründung eine Setzung verhindert werden. Da dies nur um 100.000 Euro teurer war als die Variante mit einem Schotterpolster, bei dem mit Setzungen zu rechnen ist, war sich der Gemeinderat sofort einig.

Bei unserem großen Projekt in diesem Jahr, der Sanierung der Stadthalle, wurden weitere Werke vergeben. Der Innenputz, die Landschaftsbauarbeiten und die Küche wurden glücklicherweise an regionale Unternehmen (Weissach-Flacht, Mühlacker, Pforzheim) vergeben. Das Gewerk Schlosserarbeiten konnte leider nicht vergeben werden, da kein Angebot einging. Dies liegt zum einen an der zur zeit voll ausgelasteten Handwerksbranche und zum anderen am Zeitpunkt der Ausführung in den Sommerferien. Dieses Gewerk wird daher erneut ausgeschrieben. Der Estrich musste teilweise ungeplant entfernt werden, für dieses  Gewerk muss nun ein zusätzliches Angebot eingeholt werden. Dies verursacht zusätzlicher Aufwand und Kosten. Im Großen und Ganzen verlaufen die Sanierungsarbeiten jedoch sehr zufriedenstellend.

Einen einstimmigen Beschluss gab es ebenfalls beim Thema Bauhof-Neubau. Die Entwurfsplaner und die Fachplaner wurden zur Konkretisierung der Maßnahme beauftragt. Wichtig für uns als SPD ist es hier eine nachhaltige Wärmeversorgung  zu installieren. Diese Entscheidung wird jedoch erst im nächsten Schritt getroffen. Die derzeitig geplanten Kosten (inkl. Vereinsräume für den Musikverein) belaufen sich auf 2,6 Mio. Euro.

Um zukünftig wieder unser eigenes Heimsheimer Trinkwasser trinken zu können, entschied sich der Gemeinderat für das Haushaltsjahr 2018 Mittel für die neue Aufbereitungsanlage bereit zu stellen. Besonders bei einem Blackout ist es extrem wichtig gerade im Bereich des Trinkwassers auf zwei Säulen stehen zu können. Hierfür muss ein weiteres Häuschen gebaut werden, welches sich aber optisch an die Umgebung anpassen wird. Es wird eine Möglichkeit zur Notstromeinspeisung vorgesehen und die Technik gänzlich auf LED umgerüstet werden.

Zur Standsicherheitsprüfung der Straßenbeleuchtung hörten wir einen sehr interessanten Vortrag. Die Firma ZWP Anlagenrevision GmbH wird zukünftig alle Heimsheimer Masten überprüfen und warten. Dies umfasst ca. 450 Straßenlaternen. Nach Abnahme der Standsicherheit erhalten wir bis zu 12 Jahre Gewährleistung auf die einzelnen Masten, sofern sie standsicher sind. Die Standsicherheit der Masten wird gefährdet durch Streusalz, Urin und Autos.

Die Firma Hasenmaier aus Heimsheim erhielt den Zuschlag für Tiefbauarbeiten Kanalisation, Wasserleitung und Straßenbau für den Jahresbau 2017/2018. Die Beschaffung des Kommunal-Fahrzeugs mit Zusatzgeräten für den Bauhof wurde ebenfalls beschlossen.

Die Umsetzung der neuen Landesheimverordnung hatte für unser Altenpflegeheim die Folge, dass acht Doppelzimmer in Einzelzimmer umgewandelt werden mussten. Vier Pflegeplätze konnten jedoch neu geschaffen werden, sodass unterm Strich vier Pflegeplätze weggefallen sind. Die Belegungsrechte im Haus Heckgengäu sind unter den sieben Zweckverbandsgemeinden verteilt. Heimsheim wird zukünftig 17 Betreuungsplätze haben (zwei mehr als vorher), da bisher nur Heimsheim die Kapazitäten voll ausschöpfte.

Im letzten Tagesordnungspunkt ging es darum, dass der größte Teil des Gemeinderats gerne mitbestimmen möchte wo es in Heimsheim dringend Bedarf an der Feldwegesanierung gibt. Von der Bürgerwerkstatt Wegenetz wurde das Projektheft mit allen gemeldeten Wegen erstellt, dies wurde dem Gemeinderat zur Verfügung gestellt. Die Arbeit dieser Arbeitsgruppe an freiwilligen Bürgerinnen und Bürgern ist überaus lobenswert und wird von uns begrüßt. Um jedoch möglicherweise zusätzliche Bedarfe an Feldwegsanierungen zu ermitteln, möchte der Gemeinderat gemeinsam mit der Bürgerwerkstatt die Priorisierung vornehmen. Diesem Antrag wurde mehrheitlich zugestimmt.

 

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